Eugène Labiche

Das Sparschwein

KOMÖDIE MIT CHANSONS

ZUM LETZTEN MAL am 18. März 2017!

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Nach Paris, in die große, weite Welt zieht es sie. In ihrem Heimatdorf La Ferté-sous- Jouarre gehören sie der vornehmen Gesellschaft an. Regelmäßig trifft sich die illustre Runde bei Herrn Champbourcy, seines Zeichens Hauptmann der freiwilligen Feuerwehr, zum gemeinsamen Kartenspiel. Allerdings wird oft mehr gelästert, als konzentriert gespielt und deshalb wandern die Spieleinsätze seit Jahren schon in ein Sparschwein, das nun geschlachtet werden soll. Aber was tun mit all dem Geld? Nachdem jeder das Ersparte zunächst für sich selbst in Anspruch nehmen möchte, einigt man sich schließlich auf eine gemeinsame Reise nach Paris. Und so begeben sich der Hausherr, seine Schwester Léonida sowie die Tochter Blanche, der reiche Bauer Colladan, der Apotheker Cordenbois und der junge Notar Renaudier in die Hauptstadt, die mehr als eine Überraschung für die Dörfler bereithält. Paris ist nicht zu vergleichen mit dem übersichtlichen Provinzstädtchen und schnell häufen sich die Katastrophen. Schon die Speisekarte in einem schicken Restaurant überfordert die Gruppe maßlos. Doch das ist erst der Anfang der Verwicklungen. Sie werden des Diebstahls verdächtigt, verhaftet und landen nach den Erklärungsversuchen des vermeintlich eloquenten Champbourcy im Gefängnis. Am Ende finden sie sich bei einem zwielichtigen Heiratsvermittler ein. Allmählich kommt der Verdacht auf, dass nicht jeder in der Gruppe wirklich ehrlich ist.

In seinen Vaudeville-Komödien, von denen viele zu Klassikern avanciert sind, verstand es Eugène Labiche meisterhaft, hinter die Fassade der bourgeoisen Gesellschaft zu blicken und mit skurrilem Witz ihre geheimen Sehnsüchte zu offenbaren.

Aufführungsdauer: 2 Stunden und 30 Minuten, eine Pause

PRESSESTIMMEN

„Das Sparschwein ist eine Schmunzelkomödie.“ Fränkischer Tag

„Ganz vortrefflich wieder die Schauspieler. (…) Besonders zu loben sind jedoch die jungen Mitglieder des Ensembles, das sich mittlerweile richtig eingespielt hat.“ Fränkischer Tag

„Ein kurzweiliger Abend ist garantiert, und wer demnächst in Ostoberfranken ein Sparschwein

zu knacken hat, braucht nicht bis nach Paris zu fahren, sondern sollte sich auf nach Bamberg machen.“ Nordbayerischer Kurier

„Nicolas Garin, multifunktional beschäftigt als Kellner, Concierge und Chef eines Verkupplungsbüros, singt so souverän und fegt so virtuos über die Bühne, dass es eine Freude ist.“ Nordbayerischer Kurier

Regie Ronny Jakubaschk
Bühne und Kostüme Annegret Riediger
Musik Christoph Iacono
Dramaturgie Olivier Garofalo
Champbourcy Florian Walter
Léonida Katharina Brenner
Blanche Anna Döing
Colladan Eckhart Neuberg
Cordenbois Bertram Maxim Gärtner
Félix Renaudier, Joseph, Polizist Daniel Seniuk
Baucantin, Béchut, Sylvain Pascal Riedel
Cocarel, Benjamin, Chalamel Nicolas Garin