Lara Morger

Die Mezzosopranistin Lara Morger wurde in der Schweiz geboren und begann ihre musikalische Ausbildung auf der Violine und dem Fagott, bevor sie sich ganz dem Gesang zuwandte. Heute tritt sie in der Schweiz, in Deutschland, Spanien und Frankreich sowohl in Opernproduktionen als auch konzertant und kammermusikalisch auf. Lara studierte zunächst Fagott und Barockfagott in Zürich und Leipzig, wo sie auch ihre Gesangsausbildung bei Prof. Jeanette Favaro-Reuter und Marek Rzepka begann. Nach ihrem Bachelorabschluss bei Prof. Dorothea Wirtz in Freiburg i.Brg, schloss sie diesen Sommer ihr Masterstudium an der Hochschule der Künste in Bern bei Tanja Baumgartner mit Bestnote ab. Meisterkurse bei Christiane Iven, Emma Kirkby, Peter Kooijj und Ulrike Hofbauer haben ihre musikalische Ausbildung erweitert. Als Stipendiantin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung, des Bovicelli-Stipendiums des Schloss Weissenbrunns für Interpretation und Aufführungspraxis der Musik des 17. Jahrhunderts und der BECA Bach der Salvat Foundation in Barcelona, konnte sie wertvolle musikalische Impulse sammeln. Sie sang in verschiedenen Projekten mit Ton Koopman, Jordi Savall, Xavier Puig und Shunske Sato und sang 2019 im Naumburger Dom die Rolle des Joacim in Händels "Susanna" mit der lautten compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Ihre besondere Leidenschaft für Kammermusik hat Lara zur Mitgründung mehrerer Ensembles geführt. Das trio nushka mit seiner einzigartigen Besetzung – Mezzosopran, Englischhorn und Klavier – beleuchtet das Liedrepertoire von der Spätromantik bis heute aus neuen Perspektiven und widmet sich besonders der Aufführung von Werken von Komponistinnen. Im Zentrum der Arbeit des Ensembles Tammurriata steht die südamerikanische Barockmusik. Die sechs Musiker*innen nehmen das Publikum in ihren Konzertperformances in Verbindung mit Literatur und bildenden Künsten auf eine künstlerische Entdeckungsreise durch den vielfältigen Kontinent mit.

Sie wirkt in der Spielzeit 2022/23 mit bei ALESSANDRO.