Isabel Osthues

Isabel Osthues studierte Germanistik, Philosophie und Phonetik an der Universität Hamburg. Seit 1997 arbeitet sie als freie Regisseurin. Ihre Inszenierungen umfassen Werke von zeitgenössischen Autor*innen wie auch Klassiker. Wichtige Stationen waren das Nationaltheater Mannheim mit "Die Kartoffelkammer" von George Perec, das Schauspielhaus Zürich mit "Fragen der Einstellung" von Michel Vinaver, das Thalia Theater Hamburg mit "Meinnicht" von Gesine Danckwart und "Bartleby" von Herman Melville, das Luzerner Theater mit "Kontrakte des Kaufmanns" von Elfriede Jelinek, die Comédie française mit "La noce (Kleinbürgerhochzeit)" von Bertolt Brecht und das Staatstheater Wiesbaden mit "Mr. Marmalade" von Noah Haidle. Darüber hinaus inszeniert sie auch zeitgenössisches Musiktheater wie "EXIT G" (UA) von Michael Maierhof und Steffen Pohl (Libretto) in der opera stabile der Staatsoper Hamburg. Neben Stücken für Erwachsene inszeniert sie zudem regelmäßig für Jugendliche. Ihre Bearbeitungen wie "Candide oder der Optimismus" nach Voltaire oder Inszenierungen wie "Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson ..." von Henning Mankell oder "Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt" von Finn-Ole Heinrich wurden mehrfach ausgezeichnet und zu Festivals eingeladen. Am ETA Hoffmann Theater inszeniert sie nach "Krähwinkel" und "Häuptling Abendwind" zum dritten Mal.

Isabel Osthues führt in der Spielzeit 2019/20 Regie bei DIE SCHULE DER FRAUEN.