Peter Laudenbach: Volkstheater. Der rechte Angriff auf die Kunstfreiheit

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Die Neue Rechte hat die Kultur als Kampffeld entdeckt. Theaterintendant*innen und Pianist*innen erhalten Morddrohungen, das Publikum muss ein Berliner Revuetheater wegen einer Bombenwarnung verlassen, in Zwickau marschieren Skins vor einer Galerie auf, in Stuttgart verlangen Abgeordnete eine Übersicht über Theatermitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund. Rechte Politiker*innen sprechen üble Beleidigungen aus und appellieren ans Volksempfinden. Nichts davon ist ein Einzelfall. Der Journalist Peter Laudenbach hat über hundert rechte Übergriffe auf die Kunstfreiheit dokumentiert. Welche Muster lassen sich dabei beobachten? Welche Funktionen und Folgen haben die gezielten Gewaltandrohungen in rechten Eskalationsstrategien? Welche unheiligen Allianzen sind schon geschmiedet worden? Was macht Theater und Kunstinstallationen zu attraktiven Zielen?

Der Angriff auf die Kunstfreiheit ist ein Angriff auf die offene, liberale Gesellschaft. Das Ziel sind die Markierung von Feindbildern, das Schüren von Aggression und die Polarisierung der Gesellschaft. Mit klugen und solidarischen Aktionen halten unzählige Menschen aus Kunst und Kultur dagegen.

Peter Laudenbach, geb. 1964 in Berlin, Journalist und Theaterkritiker, schreibt u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“, „brand eins” und die „taz”.