nach August von Kotzebue

Krähwinkel

Eine Komödie mit Schlagermusik

Weitere Vorstellungstermine sind in der Regel in Planung.

KRÄHWINKEL IN AUFRUHR. Der Bürgermeister des kleinen Städtchens möchte seine Tochter Sabine mit dem „Bau-, Berg- und Weginspektors-Substitut Sperling“ verheiraten. Sabine möchte aber unter keinen Umständen diesen Wald- und Wiesenhelden, sondern den Mann aus der großen weiten Welt: ihren Olmers aus der Residenzstadt. Kurz vor der Verlobung mit Sperling taucht der Liebste in Krähwinkel auf und bringt das gesamte Kleinstadtwesen durcheinander. Man vermutet in ihm sogar den König inkognito. Die Damen des Ortes sind aus dem Häuschen und zeigen sich von ihrer respektabelsten Seite. Schließlich haben sie etwas zu bieten: Titel, Anstand und Würde. Und die Herren hoffen, durch den mysteriösen Besuch das Ansehen ihrer Gemeinde zu steigern. Bitter enttäuscht sind dann alle von dem unkonventionellen Benehmen des Fremden, der schließlich auch noch klarstellt, nicht einmal der König zu sein. Nur um Sabine zu heiraten, sei er da. Aber einem Mann, dem ihre gutbürgerlichen Gepflogenheiten gleichgültig sind, der mit großstädtischer Arroganz auf alles reagiert, was ihnen wichtig ist, den wollen sie nicht in ihrem Städtchen. Mit List und Hartnäckigkeit muss das Liebespaar die Verwandtschaft von der Anpassungsfähigkeit des Großstädters überzeugen.

Auf dem Höhepunkt seines Ruhms war August von Kotzebue einer der erfolgreichsten Autoren auf deutschsprachigen Bühnen, so auch auf dem Bamberger Theater zu Zeiten E.T.A. Hoffmanns. Nicht zuletzt wegen seiner wirkungssicheren Komödie „Die deutschen Kleinstädter“, in der er den Ort „Krähwinkel“ in die Theaterliteratur einführt, wurde er als „deutscher Molière“ bezeichnet.

Aufführungsdauer: 2 Stunden und 35 Minuten, eine Pause

Bilder-Galerie


PRESSESTIMMEN

"Die Inszenierung hat das Zeug, ein Publikumsrenner zu werden ... ein fantasievolles Bühnenbild, ein bestechendes Ensemble, eine kluge Regie." Die Deutsche Bühne

"Dieser Theaterspaß lebt überhaupt von den Schauspielern, die sichtlich lustvoll ihre Outriertheit zelebrieren." Fränkischer Tag

Regie Isabel Osthues
Musikalische Leitung Timo Willecke
Bühne Jeremias Böttcher
Kostüme Mascha Schubert
Vocalcoach Silvia Willecke
Dramaturgie Remsi Al Khalisi
Herr Nikolaus Staar, Bürgermeister, auch Oberältester zu Krähwinkel Volker Ringe
Frau Untersteuereinnehmerin Staar, seine Schwester Katharina Brenner
Sabine, seine Tochter Anna Döing
Herr Vizekirchenvorsteher Staar, sein Bruder, ein Gewürzkrämer Eckhart Neuberg
Frau Oberfloß- und Fischmeisterin Brendel, Muhme Pina Kühr
Frau Stadtakzisekassaschreiberin Morgenrot, Muhme Ronja Losert
Herr Bau-, Berg- und Weginspektorssubstitut Sperling Bertram Maxim Gärtner
Olmers Daniel Seniuk