William Shakespeare

Ein Sommernachtstraum

CALDERÓN-SPIELE

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Alles ist vorbereitet für eine traumhafte, laue Sommernacht, an deren Ende die Hochzeit von Theseus, Herzog von Athen, und der von ihm geraubten Amazonenkönigin Hippolyta steht. Oder fast alles. Denn die Irrungen und Wirrungen der Liebe halten manch eine Überraschung bereit. Während Theseus sich bemüht, seine Braut zu besänftigen, bittet der wohlhabende Egeus den Herzog, ein Machtwort zu sprechen. Egeus‘ Tochter Hermia soll nämlich Demetrius heiraten, doch die junge Frau liebt Lysander, der seinerseits in Helena verliebt ist. Diese wiederum liebt Demetrius, der nur Augen für Hermia hat. Die vier jungen Liebenden fliehen in einen magischen Wald, wo nicht nur eine Truppe von Handwerkern tollpatschig ein Theaterstück über die Liebe für die Hochzeitsfeier übt, sondern auch noch ein Ehekrieg zwischen dem Elfenkönig Oberon und seiner Gattin Titania tobt. Als wäre dieses durch wildes Begehren und wahre Gefühle bestimmte Chaos nicht schon ausreichend, mischt auch noch Oberons Gehilfe Puck mit, ein zu bösartigen Streichen aufgelegter Kobold. Durch seinen geheimnisvollen Liebeszauber treten sämtliche verborgenen Fantasien und Sehnsüchte in Erscheinung. Die skurrile Nacht scheint einzig durch die Morgendämmerung beendet werden zu können.

Shakespeares beliebteste Komödie entführt die Menschen in eine fantasievolle Feenwelt, in der die Liebe, launisch wie der Mond, abgründig und ergreifend, in einer rauschhaften Nacht gefeiert wird. Wir zeigen dieses magische Verwirrspiel als Sommer-Open-Air in der Alten Hofhaltung.

Aufführungsdauer: 2 Stunden und 15 Minuten, eine Pause

 

Pressestimmen: 

Regisseurin Susi Weber setzt "auf Geschwindigkeit, auf virtuose Schauspieler, auf den Kern der Komödie, was die puristisch, aber klug gestaltete Bühne (Luis Graninger, der auch die originellen Kostüme entwarf) impliziert", [...] Wie gewohnt gibt das Ensemble alles: "Das beginnt beim gravitätischen Theseus (Eckhart Neuberg), setzt sich fort bei Titania (Iris Hochberger), und endet bei Lysander (Marcel Zuschlag), Demetrius (Paul Maximilian Pira) und Helena (Ronja Losert), noch lange nicht. Ein Höhepunkt ist das verbale Duell zwischen Hermia (quirlig und frech Marie Nest, auch als originell verpackter Handwerker Schnauz) und ihrer Kontrahentin. Puck (Eric Wehlan) irrlichtert als androgyner, meckernd lachender Kobold auch einmal durchs Publikum. Große Leistungen in Mehrfachrollen, bei Turbo-Umzügen und Rezitieren im Turbo-Tempo." (Fränkischer Tag)

"So geht unterhaltsames und fantasiereiches Theater!"
"Weber nutzt vor allem die komödiantischen Aspekte – und die reichlich," [...] Gerade das Ende der Bamberger Inszenierung gehört zum Lustigsten, was man in dieser Saison an Bayerns Bühnen überhaupt sehen konnte. Wie überhaupt diese SOMMERNACHTSTRAUM - Version von guter Laune und phantasiereichen Einfällen nur so strotzt. Wenn man ein Freilufttheaterstück sucht, das einfach mal Lust und gute Laune macht: bitte. Hier isses." (Nürnberger Nachrichten)

"Ein Abend voll Lust und guter Laune" [...] "Das rührt natürlich daher, dass auch die Spieler ihren komödiantischen Talenten vogelwild nachgehen. (...) Ein spielfreudiges Ensemble, das ständig Kleidung und Rollen wechselt." (Bayerische Staatszeitung)



 


Regie Susi Weber
Bühne und Kostüme Luis Graninger
Musik Bettina Ostermeier
Dramaturgie Olivier Garofalo
Theseus, Oberon Eckhart Neuberg
Hippolyta, Titania Iris Hochberger
Lysander, Franz Flaut Marcel Zuschlag
Demetrius, Schnock Paul Maximilian Pira
Hermia, Tom Schnauz Marie Nest
Helena, Peter Squenz Ronja Losert
Egeus, Niklaus Zettel Stefan Hartmann
Philostrat, Puck Eric Wehlan
Elfen Ensemble