William Shakespeare

Hamlet

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B I L D E R - G A L E R I E

"Die Zeit ist aus den Fugen", ist eines der berühmten Zitate aus "Hamlet". Wie kein anderes Stück der Weltliteratur handelt es von einer großen Epochenwende, dem Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit. Der junge Dänenprinz Hamlet studiert in Wittenberg und kommt von dort mit den neuen Ideen im Gepäck, dem Glauben an die Vernunft, nach Helsingör zur Beerdigung seines Vaters. In der Nacht begegnet er einem Geist in Gestalt des toten Königs, der sein gesamtes Weltbild in den Grundfesten erschüttert. Der Geist fordert Rache: Hamlets Mutter und sein Onkel Claudius haben den Vater ermordet und wollen nun Hochzeit feiern. Hamlet versteckt seine Gedanken unter einer Maske der Wunderlichkeit, er will Gewissheit und engagiert eine Schauspieltruppe, um vor dem neuen Königspaar die Mordgeschichte spielen zu lassen. Claudius und die Mutter sind ins Mark getroffen und brechen das Spiel ab. Soll Hamlet nun den Rachemord begehen? Was wäre damit gewonnen? Sollen der Kette von Verbrechen und Schuld weitere Glieder hinzugefügt werden? Wie sich befreien von den Lasten der Altvorderen? Der Riss, der durch ihn geht, verschont auch nicht seine Liebe zur jungen Ophelia. Nach und nach werden alle in einem unheilvollen Sog von Wahnsinn, Intrigen, Kampf und Mord hinabgezogen.

Rachetragödie, Liebestragödie, politische Tragödie: Shakespeares Hamlet ist eines der vielschichtigsten Stücke der Weltliteratur und sicher das Berühmteste. Mit Hamlet betritt das moderne Individuum erstmals die europäische Bühne. Im Spannungsfeld einer sich radikal verändernden Welt ist er zerrissen zwischen Tradition und Moderne, zwischen alten Ideologien und neuen Ideen, zwischen dem Misstrauen gegenüber verbrauchter Vergangenheit und der Angst vor chaotischer Zukunft, zwischen Sein und Nichtsein.

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden, keine Pause

 

 Realisiert aus Mitteln des THEATERPREIS DES BUNDES

Regie Sebastian Schug
Bühne und Kostüme Nico Zielke
Dramaturgie Remsi Al Khalisi
Hamlet Paul Maximilian Pira
Horatio Denis Grafe
Gertrud Ewa Rataj
Claudius Stephan Ullrich
Ophelia Marie-Paulina Schendel
Geist, Polonius, Captain, Totengräber Katharina Brenner
Laertes, Rosenkranz, Schauspieler Daniel Seniuk
Güldenstern, Totengräber, Schauspieler Bertram Maxim Gärtner

Pressestimmen

"Paul Maximilian Pira schaut man gerne zu, wie er diesen Koloss von Figur auf seine zupackende Weise auslotet" (Süddeutsche Zeitung)

25. März 2019

"Gemeinsam mit Remsi Al Khalisi verwandelte Schug einen überlebensgroßen Klassiker so in eine vollbeschleunigte Achterbahnfahrt durch die beschädigten Seelenlandschaften seiner Figuren. Nur zwei Stunden lang, keine Sekunde langweilig." (Fränkischer Tag)

26. März 2019

"Tolle Schauspieler und eine furchtlose Regie hat dieses Erlebnis zur Voraussetzung. Am Freitag war beides gegeben. Der Rest war nicht Schweigen, sondern lauter Applaus." (Fränkischer Tag)

26. März 2019

"Ein Schauspieler kann als Hamlet nur brillieren oder scheitern. Etwas Drittes gibt es nicht. Pira brillierte." (Fränkischer Tag)

26. März 2019

"Kostüme und Bühnenbild können nur mit den Worten >>außergewöhnlich gelungen<< beschrieben werden." (Rezensöhnchen)

27. März 2019

"Es erwartet Sie eine erfrischende und vor allem unterhaltsame Inszenierung - nie hat Hamlet mehr Spaß gemacht." (Rezensöhnchen)

27. März 2019

"Großer und verdienter Applaus." (Nürnberger Zeitung)

25. März 2019

"Fünf Akte Rache-Trauerspiel werden in zwei Stunden höchst unterhaltsames Theater (ohne Pause) gepackt. Das kann sich sehen lassen." (Nürnberger Zeitung)

25. März 2019

"Aber sobald man wirklich offen für den Wahnsinn ist, bereitet die Aufführung so viel Spaß, dass man wünscht, sie würde nie aufhören." (Rezensöhnchen)

27. März 2019

"Sebastian Schug kann nie genug Tribut dafür gezollt werden, dass er Hamlet derart nachvollziehbar macht." (Rezensöhnchen)

27. März 2019