William Shakespeare

Romeo und Julia

Calderón-Spiele | Premiere am 25. Juni 2022

Zwei Häuser waren - gleich an Würde -
Hier in Verona, wo die Handlung spielt,
Durch alten Groll zu neuem Kampf bereit,
Wo Bürgerblut die Bürgerhand befleckt.
Aus dieser Feinde unheilvollem Schoß
Das Leben zweier Liebender entsprang,
Die durch ihr unglückselges Ende
Im Tod begraben der Eltern Zank.
Der Hergang ihrer todgeweihten Liebe
Und der Verlauf der elterlichen Wut,
Die nur der Kinder Tod von dannen trieb,
Ist nun zwei Stunden lang der Bühne Gut;
Was dran noch fehlt, hört mit geduldgem Ohr,
Bringt hoffentlich nun unsre Müh hervor.

"Romeo und Julia" - die berühmtesten Liebenden der Weltliteratur. Ihre kurze, rauschhafte, konsequente und intensive Liebe steht im Widerstreit mit einer hasserfüllten und feindlichen Gegenbewegung, an deren Ende sich die verfeindeten Familien am Grab ihrer Kinder versöhnen. Shakespeares meisterhafte Familien- und Liebestragödie erzählt auch von einer großen Utopie, in der nur "Liebe wagt, was irgend Liebe kann". Der berühmte Klassiker lädt dazu ein, in der malerischen Kulisse der Alten Hofhaltung unter freiem Himmel gebannt in den intensiven Gefühlsströmen zu schwelgen.

Regie Matthias Köhler
Bühne und Kostüme Ran Chai Bar-zwi
Dramaturgie Petra Schiller